Das Druckprinzip beim Laserdrucker unterscheidet sich grundsätzlich vom Drucken des Tintenstrahldruckers mit Tintenpatrone. Zentrale Bedeutung hat die photoelektrisch beschichtete Walze, die mittels eines dünnen Drahtes elektrisch aufgeladen wird. Ein Laserstrahl belichtet die Punkte, die weiß bleiben sollen, das Laserlicht macht die Beschichtung leitfähig. Dadurch kann ein Ladungsausgleich stattfinden, der Bereich wird entladen. Beim Auftragen des Toners bleibt das Pulver an den geladenen Bereichen der Walze hängen. Übertragen auf Papier wird dann der Toner bei einer Temperatur von 170-190°C festgebrannt.
Traditionell arbeitet der Laserdrucker Postscript-Daten ab. In neuerer Zeit ist die Verarbeitung von PDF und Anweisungen der Printer-Communication-Language (PCL) hinzugekommen. Ganz neu sind billige GDI-Laserdrucker, die nur mit einem Treiber des Herstellers für ein bestimmtes Betriebssystem funktionieren. Diese Drucker machen Probleme, wenn auf eine andere Betriebssystemumgebung (Vista, Linux etc.) umgestellt werden soll. Außerdem wird bei den billigen Geräten gern an der Mechanik und am Druckerpuffer gespart.
Beim Ausdruck von Text und Bild sind Laserdrucker in Ihrer Qualität unerreicht mit einer hervorragenden Kantenschärfe. Ein Ausbluten der Konturen wie beim Tintenstrahldrucker entfällt. Desweiteren ist der Laserdrucker unempfindlich gegenüber verschiedenen Papiersorten. Der Toner ist beständiger gegen Sonnenstrahlung als Tinte aus der Tintenpatrone. Bei alledem sind die Druckkosten auch noch niedriger als beim Tintenstrahldrucker. Der Laserdrucker muss weniger häufig gewartet werden und verträgt längere Standzeiten klaglos. Trocknen Tintenpatronen schon mal ein, hält sich der Toner wesentlich länger.
Lediglich beim Fotodruck zeigt sich der Laserdrucker dem Tintenstrahldrucker unterlegen: Den Bildern fehlen Tiefenwirkung und Farbechtheit, außerdem wirken die Bilder bei günstigen Geräten manchmal leicht gerastert.
Zu bedenken sind gesundheitliche Risiken, die von einem Laserdrucker ausgehen. Dazu gehören in der Raumluft zerstäubter Toner und die Erzeugung von Ozon an der geladenen Trommel. Günstig erweist sich hier ein separater Raum zum gemeinschaftlichen Drucken.
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